Jubiläumsreise 35 Jahre Wegere Güüsser
Interlaken 13.-16. Mai 2010
Reisebericht Teil 1 (Autor: Achi)
Nach einer (arbeits-)intensiven Jubiläumsfasnacht 2010 trafen sich am Auffahrtsmorgen 33 muntere Wegere Güüsser am Bahnhof von und zu Willisau. Obwohl der Wetterfrosch kaltes Pisswetter prophezeite, ging man das Abenteuer Jubi-Reise gut gelaunt an. Nach Kaffee und Gipfeli im offenen Fümoir des Café Gut bestiegen wir den Zug in Richtung Wolhusen.
In Wolhusen mussten wir dann auf unserem Schulreisli zum ersten Mal umsteigen. Für die einen eine willkommene Chance endlich mal wieder eine zu rauchen. Weiter gings mit dem Zug bis Äschlismatt. Dort erwartete uns ein Extrapostauto. Hausi, unser Schofför, brachte uns schnell und sicher zur Blockhütte vom Fahrni Res hinter der Schallenberg Passhöhe. Zum ersten Mal konnten wir uns die Ranzen mit Speis und Trank füllen. Und für Höume gabs sogar ein Extra-Dessert. Weiter mit dem Poschti ging es dann den Hoger runter nach Thun. Dort erwartete uns das Schiff für die letzte Etappe unserer Schulreise. Über den ganzen Thunersee gondeldten wir und mangels Aussicht frönten wir im Salon dem Konsum von Flüssgkeiten. Wohltuend dann die kurze Wanderung zum Balmers Hostel (ein very internäschenel place in Interlaken).
Nach Zimmerbezug und kurzem Apéro gings dann ins legendäre Hooters zum ChickenWings-Plausch. Dank dem Kantersieg des FCL ging das Essen dann doch noch in die Geschichte der Güüsser ein. Ansonsten wäre es nur knapp vor dem Grosswanger Pasta-Plausch einzuordnen. Müde durch die lange Reise und die vielen frisch gewonnen Eindrücke gingen dann alle Güüsser früh und artig zu Bett. Der eine oder andere gönnte sich noch ein Absacker in der hauseigenen Disko oder führte noch ein kurze Unterhaltung mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus fremden Kulturkreisen. Die Direktion war so begeistert, dass sie sich am folgenden Morgen mit einem persönlich adressierten Schreiben an uns bedankte.
Gut erholt vom langen Schönheitsschlaf trudelte einer nach dem anderen im Frühstücksraum ein. Durch die eher eingeschränkte Auswahlmöglichkeit am Buffet waren nur diejenigen glücklich, die das Frühstück verpasst haben. Jä no, auf der anderen Strassenseite gabs ne prima Bäckerei. Der Tagesablauf wurde dann sehr individuell gestaltet, nur das Wetter war für alle gleich. Die Mutigen gingen zum Canyoning, die Sportlichen radelten mit dem Bike rund um den Brienzersee, die Unternehmungslustigen wanderten vom Giessbach Hotel bis Iseltwald und die anderen waren auch in Interlaken.
| weiterlesen Teil 2 |


